wenn's ums reisen geht...
..."Dr. Livingstone, I presume?" ... so begrüßte Dr. Morton Stanley den als verschollen geltenden Entdeckungsreisenden Dr. Livingstone in Ujiji in Afrika. Das war 1871. Wie oft kommt es heute vor, daß Sie am anderen Ende der Welt ganz zufällig auf einen Bekannten treffen?
Durch das Reisen ist unsere Welt kleiner geworden, Grenzen leicht zu überqueren.
Als Reisebüro befördern wir tagtäglich Menschen in alle Teile der Welt. Damit diese Welt gesunder, gerechter, sauberer und menschlicher wird, möchten wir Sie an dieser Stelle auf einige NGO's aufmerksam machen, die unseren Respekt verdienen.
Ärzte ohne Grenzen leistet in Ländern medizinische Nothilfe, in denen die Gesundheitsstrukturen zusammengebrochen sind
oder Bevölkerungsgruppen unzureichend versorgt werden.
Die Aktivitäten sind dabei sehr vielfältig: Wiederaufbau und Inbetriebnahme von Krankenhäusern oder Gesundheitszentren,
mobile Kliniken zur Versorgung von ländlichen Gebieten, Impfprogramme, medizinische Versorgung in Flüchtlingslagern,
psychologische Betreuung, Aufbau von Ernährungszentren, Wasser- und Sanitärprojekte sowie Gesundheitsversorgung von
besonders gefährdeten Gruppen (z.B. Straßenkinder, Slumbewohner).
Wir arbeiten in allen Projekten mit nationalem Personal zusammen und legen Wert auf die Fort- und Weiterbildung der
einheimischen Mitarbeiter.
Fliegen – und für die Klimagase zahlen
Wer nach San Francisco reisen will, kann theoretisch auch mit dem Schiff fahren. Doch tatsächlich existiert diese Möglichkeit
für fast niemanden – schon aus Zeitgründen. Die Alternativen heißen deshalb: Zu Hause bleiben, ein anderes Reiseziel wählen
oder fliegen.
Für Menschen, denen Klimaschutz wichtig ist, gibt es jetzt ein Angebot: „atmosfair“. Mithilfe eines Emissionsrechners lässt sich feststellen, wie viel Klimagase Ihre Reise verursacht. Dafür zahlt der atmosfair-Kunde so viel, dass damit die Menge
klimaschädlicher Gase an anderer Stelle vermieden werden kann, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen
des Flugzeugs.
Zwar lässt sich der Schaden, der für die Umwelt durch einen Flug entsteht, nicht ungeschehen machen – genauso wenig wie eine Plombe einen kranken Zahn heilen kann. Doch in beiden Fällen ist ein Reparaturversuch ohne Zweifel besser als die Hoffnung, durch Aussitzen werde sich das Problem schon irgendwie von selbst lösen. Wie funktioniert atmosfair? Passagiere zahlen freiwillig für die von ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort eine Menge Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen des Flugzeugs. Finanziert werden Projekte in Entwicklungsländern. Ihr Geld trägt dazu bei, diese Projekte zu ermöglichen. Wie können Sie zahlen? Sie können ein atmosfair-Zertifikat entweder bei einem Reiseveranstalter des forum anders reisen kaufen – gleichzeitig mit Ihrem Ticket – oder über das Internet. Über die atmosfair-Homepage können Sie auch noch f ür einen Flug aus dem vergangenen Jahr aufkommen. Das Geld fließt anschließend in Klimaschutzprojekte in so genannten Entwicklungsländern, die atmosfair nach strengen Kriterien auswählt. Kontrolliert werden die Projekte von Gremien und technischen Organisationen, die im Rahmen des Klimaprotokolls von Kioto entstanden sind. So können die Kunden sicher sein, dass das Geld auch tatsächlich beim Klimaschutz ankommt. Um den Flugverkehr in angemessenen Schranken zu halten, fehlen bisher ausreichende rechtliche Vereinbarungen. Mit atmosfair können Sie schon heute handeln!

Engagierte Studenten haben die Initiative "kickHIV" ins Leben gerufen, mit der ein Fußballprojekt zur Aids-Aufklärung in Südafrika unterstützt wird. Vom 28. bis 30. Mai sollen in ganz Deutschland Aktionen stattfinden. Dabei werden nicht nur Spenden sondern auch "Stimmen gegen Armut" gesammelt. Nationalspieler Philipp Lahm, Schauspielerin Cosma Shiva Hagen und andere Prominente unterstützen "kickHIV". Du auch?
Wenn im Juli alle Blicke auf die Spiele der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika gerichtet sind, wollen wir die Aufmerksamkeit
der deutschen Öffentlichkeit auch auf die Geschehnisse außerhalb der Stadien richten. In Südafrika, insbesondere in den
Vororten der Städte und ländlichen Gebieten, sterben jeden Tag 700 – 1000 Menschen an den Folgen von Aids! Die Länder des
südlichen Afrikas bilden mit etwa 22 Millionen Infizierten das weltweite Epizentrum der Aids-Pandemie. Südafrika steht in dieser
traurigen Statistik noch immer ganz oben.
Wir wollen als junge Generation der westlichen, privilegierten Welt globale Verantwortung übernehmen und uns der verheerenden
Aids-Problematik stellen. Mit euch zusammen klären wir in Deutschland auf und sammeln Spenden für ein Projekt, das die Kraft
des Fußballs nutzt, um effektive Aids-Aufklärung für die Menschen in Südafrika zu betreiben. Dieser Ansatz hat im südlichen
Afrika bereits beeindruckende Erfolge gezielt. Über das Konzept von „Development trough Soccer“ sowie den Fakten zur
Aids-Pandemie haben wir einige Informationsmaterialien für euch zusammengestellt.
Diese liefern euch ein nützliches Hintergrundwissen für eure kickHIV! Aktion.
