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Letzte Änderung dieser Seite: 02. September 2010
Nach Nordgriechenland sind nun auch in Rumänien erste Fälle von West-Nil-Fieber bestätigt worden. Das Düsseldorfer Centrum für Reisemedizin (CRM) meldet aktuell 80 Verdachtsfälle, sieben Erkrankungen und zwei Todesfälle.
Der Erreger des eigentlich in den Tropen und Subtropen beheimateten West-Nil-Fiebers wird von Mücken übertragen. Da es keine Impfung gegen das Virus gibt, empfehlen Ärzte konsequenten Mückenschutz.
In seinem am 2. September aktualisierten Medizinischen Hinweis zu Rumänien greift das Auswärtige Amt das Thema auf und schreibt wörtlich:
"In Rumänien kommt es vereinzelt zu Ausbrüchen von West-Nil-Fieber, einer von Viren hervorgerufen und von Mücken auf den Menschen übertragbare Erkrankung. Sie kann zu einer Entzuendung des Gehirns (Enzephalitis), in schweren Fällen aber auch zum Tod führen. Eine Schutzimpfung oder eine spezifische Behandlung gibt es nicht, man sollte sich gegen Mückenstiche - beispielsweise mit langärmeliger Kleidung oder der Verwendung von Repellentien - schützen"
Die Sicherheitslage in großen Teilen Israels und im Westjordanland hat sich deutlich verbessert. Diese positive Entwicklung kommt auch in der bevorstehenden Wiederaufnahme direkter israelisch-palästinensischer Verhandlungen zum Ausdruck. Die Gespräche sollen am 2. September mit einem Gipfeltreffen in Washington eröffnet werden.
In Reaktion auf die aktuellen Entwicklungen hat das Auswärtige Amt am 26. August seinen Sicherheitshinweis zu Israel und den palästinensischen Gebieten grundlegend überarbeitet. Das Amt warnt unverändert vor Reisen in den Gazastreifen und rät wegen der Gefahr von Raketen- und Mörserangriffen von Aufenthalten im israelischen Grenzgebiet zum Gazastreifen ab. Wörtlich heißt es:
„Die Sicherheitslage in Israel und den palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom Israelisch-Palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konfliks besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten und die Sicherheitslage sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert hat.
Israel bleibt das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. Deshalb sind auch künftig Anschläge möglich, selbst wenn die israelischen Behörden einen signifikanten Rückgang der Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund feststellen. Seit 2008 gab es keine Selbstmordanschläge. ... Es gab aber vereinzelte Vorfälle mit Schusswaffengebrauch oder Sprengvorrichtungen (2009: 35). Dabei gibt es derzeit keine konkrete Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.
In Jerusalem wird zu besonderer Vorsicht geraten. Von Besuchen des Haram Al-Sharif (Tempelberg) an Freitagen wird abgeraten. Bei Altstadtbesuchen wird zu genereller Vorsicht - insbesondere an islamischen und jüdischen Feiertagen - geraten. Ortskundige Begleitung wird zumindest an solchen Tagen empfohlen.
Vereinzelt kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen orthodoxen Juden und den Sicherheitskräften, sowie zwischen Palästinensern und den Sicherheitskräften. Größere Menschenansammlungen sollten in unübersichtlichen Situationen gemieden werden...
Das Westjordanland (Westbank) ist ... in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen. ... Besuche in den von der palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Städten Bethlehem, Jericho, Jenin und Ramallah, sowie der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. ... In jedem Fall sollten Sie sich zeitnah informieren, ob besondere Vorkommnisse es geraten sein lassen, von einem Besuch abzusehen. Nachtfahrten sollten völlig unterbleiben.
Auch in der Westbank ist die Anzahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle signifikant zurückgegangen. Der Aufbau palästinensischer Sicherheitskräfte hat seit 2007 Fortschritte gemacht. ... Dennoch bleibt auch in der Westbank ein von militanten islamistischen Gruppen ausgehendes Sicherheitsrisiko bestehen. In jüngster Zeit haben auch die Übergriffe von israelischen Siedlern, insbesondere bei Hebron und Nablus, signifikant zugenommen. Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.“
Heftige Regenfälle in der Nacht zum 6. August haben in Teilen des indischen Himalaya und insbesondere in Ladakh Sturzfluten, Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Die Schäden in der Region sind groß. Jüngsten Medienberichten zufolge gibt es noch immer viele Vermisste, die Zahl der Toten ist auf über 100 angestiegen. Während die über hohe Pässe führenden Verbindungsstraßen zwischen Ladakh und der Außenwelt weiterhin unterbrochen sind, konnte der Flugverkehr mittlerweile wieder aufgenommen werden.
Am 8. August hat das Auswärtige Amt auf die schweren Überschwemmungen in Ladakh reagiert und seinen Sicherheitshinweis zu Indien überarbeitet. Es rät nun dringend von Reisen in die Region ab und schreibt wörtlich:
„Wegen der durch starke Regenfälle verursachten Überschwemmungen und Erdrutsche in der Umgebung der Stadt Leh in Ladakh (Jammu und Kaschmir) wird von Reisen in diese Region bis auf Weiteres dringend abgeraten.“
Die Lage in den Waldbrandgebieten Russlands bleibt kritisch. Die außergewöhnliche Hitzewelle, starke Winde und eine seit Wochen anhaltende Dürre begünstigen weiterhin die Bildung neuer Wald- und Torfmoorbrände. Besonders betroffen sind die ausgedehnten Waldflächen östlich und suedöstlich von Moskau. Im Stadtgebiet von Moskau hat die Beeinträchtigung durch den Rauch in den letzten Tagen weiter zugenommen, auch der Flugverkehr war beeinträchtigt.
Wegen der hohen Konzentration von Schadstoffen wurden die Bewohner der Stadt von den Behörden aufgefordert, ihre Häuser nach Möglichkeit nicht zu verlassen. Auch in den nächsten Tagen rechnen Meteorologen nicht mit einem Umschwung zu feuchterer Witterung und einer damit einhergehenden Entspannung der Lage.
Im Gegensatz zur Situation rund um Moskau sind St. Petersburg und der Westen von Russland nicht von den Waldbränden betroffen. Hier gibt es keine Beeinträchtigungen.
In seinem letztmalig am 6. August aktualisierten Reisehinweis rät das Auswärtige Amt von Reisen in die von Waldbränden betroffenen Gebiete ab und schreibt wörtlich:
„In mehreren Regionen Russlands haben sich teilweise verheerende Wald- und Torfbrände ereignet. Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die betroffenen Regionen wird abgeraten. Insbesondere Reisende mit Atemwegserkrankungen (Asthma, Bronchitis etc.) sowie Kinder sollten die betroffenen Regionen meiden. Reisende werden gebeten, die lokale Medienberichterstattung besonders aufmerksam zu verfolgen, da sich die Lage kurzfristig ändern kann. Den Weisungen der oertlichen Sicherheitsbehörden sollte Folge geleistet werden.“
In den Waldbrandgebieten Russlands zeichnet sich keine Entspannung ab. Jüngsten Meldungen zufolge sind derzeit vor allem die circa 400 Kilometer östlich von Moskau gelegene Region um Nischni Nowgorod und die rund 500 Kilometer südlich der Hauptstadt gelegene Region um Woronesch betroffen. Trotz massiven Einsatzes der Feuerwehren hat sich die Lage auch in der Umgebung von Moskau nicht grundlegend entspannt. Die in das Stadtgebiet von Moskau eindringenden Rauchschwaden führen seit heute Morgen erneut zu Sichtbehinderungen und einer deutlich erhöhten Konzentration von Schadstoffen in der Luft.
Da in den nächsten Tagen kein Umschwung zu kühlerer und feuchterer Witterung zu rechnen ist, sind auch in den nächsten Tage neue Brände und eine mögliche Belästigungen durch die anhaltende Rauchentwicklung nicht auszuschließen.
Von der Rauchentwicklung sind vor allem Vororte der Metropole betroffen, im Stadtzentrum kommt es nur temporär und vor allem in den Morgenstunden zu Geruchsbelästigungen. Auch im circa 220 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegenen Susdal hat sich die Luftqualität seit dem 1. August deutlich verschlechtert.
Bei einem bewaffneten Raubüberfall auf ein im Massai-Mara-Schutzgebiet gelegenes privates Zeltcamp ist Anfang dieser Woche ein kenianischer Tourist ums Leben gekommen, zwei weitere Kenianer wurden verletzt. Es handelt sich um den ersten Vorfall dieser Art im Schutzgebiet seit Jahren.
In Reaktion auf diesen Überfall hat das Auswärtige Amt am 28. Juli seinen Sicherheitshinweis zu Kenia wie folgt aktualisiert:
"Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias sowie in der Küstenregion nördlich von Malindi und auf den Reiserouten auf dem Landweg in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz. ... Sporadisch werden kriminelle Aktivitäten im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet. Individualtouristen, die die Nationalparks ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, sollten in den vorhandenen Lodges oder auf bewachten Campingplätzen übernachten. Bei der Auswahl von Unterkünften wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu achten. ...“
Das tropische Sturmtief Chanthu wird nach jüngsten Prognosen in der Nacht vom 21. zum 22. Juli mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde die chinesische Ostküste in der Nähe von Macao erreichen. Auch Hongkong wird diesen Vorhersagen zufolge im Bereich der Zugbahn von Chanthu liegen. Nach seinem „Landfall“ wird sich der Tropensturm schnell und deutlich abschwächen, weiten Teilen Südchinas in den darauffolgenden Tagen jedoch erneut kräftige Niederschläge bringen.
Rund um die alljährlich Mitte Juli stattfindenden Gedenkmärsche des protestantischen Oranier-Ordens ist es in Belfast wieder zu schweren Krawallen zwischen radikalen katholischen Gegendemonstranten und der Polizei gekommen. Schwerpunkt der Unruhen in der Nacht zum 15. Juli war das mehrheitlich von Katholiken bewohnte Stadtviertel Ardoyne. Die jüngsten Proteste haben am 11. Juli begonnen und flammen seitdem jede Nacht erneut auf.
Medienberichten zufolge wurden bisher Dutzende Polizisten und Demonstranten verletzt.
Vertreter der an der nordirischen Regionalregierung beteiligten katholischen und pro-irischen Sinn-Fein-Partei verurteilten die gewalttätigen Auseinandersetzungen. Dennoch haben die Proteste zusammen mit mehreren in den letzten Monaten gegen Sicherheitskräfte verübten Anschlägen zu einer Verschärfung des innenpolitischen Klimas in Nordirland geführt.
In seinem am 2. Juli aktualisierten Reisehinweis zu Nordirland informiert das Auswärtige Amt über die zunehmende Gewaltbereitschaft radikaler pro-irischer Gruppen und schreibt wörtlich:
„Trotz der Bildung einer gemeinsamen Regierung von Democratic Unionist Party (DUP) und Sinn Féin im Mai 2007 und einer zunächst deutlichen Entspannung der Sicherheitslage, kam es 2009 sowie 2010 zu gravierenden Anschlägen republikanischer Extremisten in Nordirland. Diese haben zur Folge, dass die nordirische Polizei sowie die die Situation in Nordirland überwachende „Independent Monitoring Commission“ von der höchsten Gefährdungslage seit sieben Jahren ausgehen. Die Koalition zwischen DUP und Sinn Fein und der Friedensprozess als solches sind jedoch nicht gefährdet.“
Die griechischen Gewerkschaften haben für den 15. Juli erneut zu Streiks aufgerufen. Betroffen sind auch die Flughäfen Athen und Thessaloniki, wo die Fluglotsen von 11 bis 15 Uhr ihre Arbeit niederlegen.
Weitere Streikaktionen sind nicht auszuschließen.
Am 12. Juli ist es in mehreren Stadtvierteln von Belfast zu heftigen Zusammenstößen zwischen katholischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Auslöser waren die traditionellen Umzüge des protestantischen Oranier-Ordens zum Jahrestag des Sieges von Wilhelm von Oranien über die Katholiken im Jahr 1690. Die Unruhen klangen erst in den Morgenstunden des 13. Juli ab, mehrere Demonstranten und Polizisten wurden verletzt.
Mittlerweile hat sich die Situation wieder beruhigt. Vertreter der beiden einst verfeindeten politischen Lager, die seit 2007 eine breite Koalitionsregierung bilden, verurteilten übereinstimmend die gewalttätigen Auseinandersetzungen. Vor dem Hintergrund mehrerer Anschläge, die in den letzten Monaten gegen Sicherheitskraefte verübt worden waren, bleibt die Lage in Nordirland jedoch weiterhin angespannt.
In seinem letztmalig am 2. Juli aktualisierten Reisehinweis zu Nordirland informiert das Auswärtige Amt über die zunehmende Gewaltbereitschaft radikaler republikanischer Gruppen und schreibt wörtlich:
„Trotz der Bildung einer gemeinsamen Regierung von Democratic Unionist Party (DUP) und Sinn Féin im Mai 2007 und einer zunächst deutlichen Entspannung der Sicherheitslage, kam es 2009 sowie 2010 zu gravierenden Anschlägen republikanischer Extremisten in Nordirland. Diese haben zur Folge, dass die nordirische Polizei sowie die die Situation in Nordirland überwachende „Independent Monitoring Commission“ von der hoechsten Gefährdungslage seit sieben Jahren ausgehen. Die Koalition zwischen DUP und Sinn Féin und der Friedensprozess als solches sind jedoch nicht gefährdet.“
Nach dem Bersten eines Rückhaltebeckens fuer Abwässer aus einem Bergwerk sind in der zentralperuanischen Region Huancavelica größere Mengen giftiger Abwässer in einen Nebenfluss des Rio Ene gelangt. Um die Gegenmaßnahmen besser koordinieren zu können, hat das peruanische Umweltministerium fuer 90 Tage den Umweltnotstand für die am Rande des Amazonasbeckens gelegenen Gebiete ausgerufen.
Neben der Verschärfung seines Sicherheitshinweises zu Nordirland hat das Auswärtige Amt am 2. Juli auch seinen Sicherheitshinweis zu Großbritannien aktualisiert. Es informiert einerseits über die seit Januar 2010 im gesamten Land bestehende zweithöchste Terrorwarnstufe „severe“, andererseits über eine deutlich gestiegene Anschlagsgefahr in Nordirland und schreibt wörtlich:
„Die Sicherheitsvorkehrungen bleiben landesweit auf sehr hohem Niveau.
Die britischen Behörden warnen vor terroristischen Anschlägen im Vereinigten Königreich. Seit Januar 2010 besteht in Großbritannien auf Empfehlung des „Joint Terrorism Analysis Centre“ die zweithöchste Terrorwarnstufe „severe“, d.h. mit terroristischen Anschlägen muss mit hoher Wahrscheinlichkeit jederzeit gerechnet werden. Daher werden Landsleute sowie Reisende zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen.
Die zuständigen Stellen haben in hohem Maße Vorsorge getroffen und die Bevölkerung in öffentlichen Erklärungen über ihre Sicherheitsvorkehrungen unterrichtet.
...
Nordirland: Trotz der Bildung einer gemeinsamen Regierung von Democratic Unionist Party (DUP) und Sinn Féin im Mai 2007 und einer zunächst deutlichen Entspannung der Sicherheitslage, kam es 2009 sowie 2010 zu gravierenden Anschlägen republikanischer Extremisten in Nordirland. Diese haben zur Folge, dass die nordirische Polizei sowie die die Situation in Nordirland überwachende „Independent Monitoring Commission“ von der höchsten Gefährdungslage seit sieben Jahren ausgehen. Die Koalition zwischen DUP und Sinn Féin und der Friedensprozess als solches sind jedoch nicht gefährdet.“
Vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten innenpolitischen Lage und einer zunehmenden Gewaltkriminalität hat das Auswärtige Amt am 29. Juni seinen Sicherheitshinweis zu Madagaskar wie folgt aktualisiert:
„Die seit Ende Januar 2009 andauernde politische Krise ist bisher nicht gelöst. Eine Rückkehr zu politischer und wirtschaftlicher Stabilität gegenwärtig noch nicht abzusehen. In der Hauptstadt Antananarivo sind politisch motivierte Demonstrationen, die in gewalttätige Auseinandersetzungen münden können, jederzeit möglich. Es wird empfohlen, vor allem im Innenstadtbereich Antananarivos besondere Vorsicht walten zu lassen und Menschenansammlungen zu meiden. ...
Taschendiebstähle, aber auch bewaffnete Überfälle, haben in den letzten Monaten deutlich zugenommen. Ausländische Reisende, bei denen Geld oder Wertsachen vermutet werden, sind mittlerweile auch in Madagaskar vermehrt Ziel von Übergriffen. Besondere Vorsicht ist geboten im Stadtzentrum von Antananarivo, in der Umgebung der Hotels und der von Ausländern bevorzugten Restaurants sowie generell bei Menschenansammlungen und an den Stationen der Überlandtaxis. Auch Touristenziele können betroffen sein. Es gab bewaffnete Überfälle auf Touristen in Diego Suarez (Montagne des Francais), Tuléar, Morondava und Nosy Be. Die Gewaltbereitschaft hat zugenommen.“
Rund um die im April einsetzende Regenzeit ist in den letzten Wochen die Zahl der Infektionen mit Dengue-Fieber in Thailand, Kambodscha und Vietnam deutlich angestiegen. Das Düsseldorfer Zentrum für Reisemedizin berichtet von höheren Erkrankungszahlen in der Zentralregion Thailands, aber auch im Norden Vietnams und in den Regionen von Phnom Penh und Siem Reap in Kambodscha. In Vietnam beobachten Tropenmediziner zudem eine Ausbreitung der Japanischen Enzephalitis. Beide Krankheiten werden von Stechmücken übertragen. Im Gegensatz zum Dengue-Fieber ist gegen Japanische Enzephalitis ein Impfschutz möglich. Dieser wird im Regelfall bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten empfohlen.
Das Auswärtige Amt fordert in allen drei Ländern grundsätzlich zum Schutz vor Viruserkrankungen, die durch Stechmücken übertragen werden, und zu einem konsequenten Mückenschutz (körperbedeckende, geschlossene Kleidung und Repellentien auf freie Körperteile) auf. Reisende nach Vietnam informiert das Amt zudem über die Möglichkeit eines Impfschutzes gegen Japanische Enzephalitis.
Aus Protest gegen die von der Regierung beschlossenen Sparmaßnahmen haben die großen griechischen Gewerkschaften für den 29. Juni zu einem erneuten ganztägigen Generalstreik aufgerufen. Es ist noch nicht abzusehen, ob sich auch Fluglotsen oder das Bodenpersonal an den Flughäfen dem Streik anschließen werden. An diesem Tag muss aber mit Verkehrseinschränkungen und mit der Schließung von Ausgrabungen und Museen gerechnet werden.
Weitere Streikaktionen sind auch nach dem 29. Juni nicht auszuschließen.
In Reaktion auf die jüngsten Anschläge gegen Einrichtungen des Militärs und der Polizei sowie auf die Terrordrohungen extremistischer Kurdengruppen gegen Urlaubsgebiete hat das Auswärtige Amt am 23. Juni seinen Sicherheitshinweis zur Türkei verschärft. Es informiert einerseits über die weiterhin im gesamten Land bestehende terroristische Gefährdung, andererseits über deutlich erhöhte Risiken bei Reisen in den Osten und Südosten der Türkei und schreibt wörtlich:
"Nach verschiedenen Anschlägen gegen Militär- und Polizeieinrichtungen, u.a. in Stadtteilen Istanbuls, befinden sich die Sicherheitsvorkehrungen landesweit unverändert auf hohem Niveau. Es muss auch angesichts von Anschlagsdrohungen militanter Gruppierungen in allen Teilen der Türkei weiterhin von einer terroristischen Gefährdung ausgegangen werden.
Bezogen auf den Osten und Südosten des Landes liegen aktuell zwar keine konkreten Gefährdungshinweise für Touristen vor. Wegen der Aktivitäten der PKK sind jedoch Reisen in diesen Landesteil mit einem deutlich erhöhten Risiko behaftet. Weiterhin kommt es dort auch zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der PKK und türkischen Sicherheitskräften. So kamen bei einem Anschlag in der Provinz Hakkari am 19. Juni 2010 mehrere Soldaten ums Leben. Das türkische Militär unternimmt nach wie vor grenzüberschreitende Militäroperationen gegen PKK-Stellungen im Nordirak. Bei Reisen in den Osten und Südosten der Türkei ist mit Behinderungen aufgrund von Straßenkontrollen und Militärbewegungen zu rechnen.
Der türkische Generalstab hat sechs Gebiete in den Provinzen Siirt, Sirnak, Mardin und Hakkâri - insbesondere das Gebiet südöstlich von Hakkâri entlang der Grenze zum Irak (in den Bergen, um und zwischen Sirnak und Hakkari befinden sich mehrere Sperrzonen) sowie nordwestlich von Diyarbakir und südöstlich der Ortschaft Cizre (Dreiländereck Türkei - Syrien - Irak) - zu zeitweiligen Sicherheitszonen und militärischen Sperrgebieten erklärt, deren Betreten bis auf Weiteres grundsätzlich verboten ist und die einer strengen Kontrolle unterliegen."
Bei einem Anschlag auf einen Militärbus im Istanbuler Vorort Halkali sind am 22. Juni laut Medienberichten mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Personen wurden verletzt. Der Sprengsatz detonierte in der Nähe eines Wohnheims der Streitkräfte, das circa 30 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt. Bereits Anfang Juni hatte es einen Anschlag gegen Polizisten gegeben.
Ein Bekennerschreiben gibt es bisher noch nicht. Die türkischen Sicherheitsbehörden vermuten jedoch die verbotene Kurdenorganisation PKK hinter dem Anschlag.
Aktuell gilt der am 18. Juni aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Darin weist das Amt auf eine allgemeine, in allen Landesteilen bestehende Gefahr von Terrorakten hin und schreibt wörtlich:
„Nach Bombenexplosionen in verschiedenen Städten im Jahre 2008 und zuletzt am 08. Juni 2010 - gegen Polizisten gerichtet - in einem Stadtteil Istanbuls befinden sich die Sicherheitsvorkehrungen landesweit unverändert auf hohem Niveau. Es muss in allen Teilen der Türkei weiterhin von einer abstrakten terroristischen Bedrohung ausgegangen werden.“
Die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen kurdischen Rebellen und türkischen Streitkräften haben in den letzten Wochen in einigen Regionen im Südosten der Türkei erneut zugenommen. In Reaktion auf einen Rebellenangriff auf einen grenznah zum Irak gelegenen Militärstützpunkt der Armee am 19. Juni führt die türkische Armee wieder begrenzte Aktionen gegen kurdische Stützpunkte im Irak durch.
Die vor allem im Westen des Landes tätige Terrororganisation „Kurdische Freiheitsfalken - TAK“ hat inzwischen die Verantwortung für einen Anfang Juni in Istanbul verübten Anschlag auf einen Polizeibus übernommen. Medienberichten zufolge drohte die Organisation erneut mit Anschlägen gegen touristische Einrichtungen in der Westtürkei.
Aktuell gilt der letztmalig am 18. Juni aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Hier weist das Amt in allgemeiner Form darauf hin, dass in allen Landesteilen Terrorakte auch weiterhin nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden können und schreibt wörtlich:
„Nach Bombenexplosionen in verschiedenen Städten im Jahre 2008 und zuletzt am 08. Juni 2010 - gegen Polizisten gerichtet - in einem Stadtteil Istanbuls befinden sich die Sicherheitsvorkehrungen landesweit unverändert auf hohem Niveau. Es muss in allen Teilen der Türkei weiterhin von einer abstrakten terroristischen Bedrohung ausgegangen werden.
Bezogen auf den Osten und Südosten des Landes liegen aktuell keine konkreten Gefährdungshinweise vor. Wegen der Aktivitäten der PKK sind jedoch Reisen in diesen Landesteil mit einem erhöhten Risiko behaftet. Weiterhin kommt es dort auch zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der PKK und türkischen Sicherheitskräften. Das türkische Militär unternimmt nach wie vor grenzüberschreitende Militäroperationen gegen PKK-Stellungen im Nordirak. Bei Reisen in den Osten und Südosten der Türkei ist mit Behinderungen aufgrund von Straßenkontrollen und Militärbewegungen zu rechnen.
Der türkische Generalstab hat sechs Gebiete in den Provinzen Siirt, Sirnak, Mardin und Hakkâri - insbesondere das Gebiet südöstlich von Hakkâri entlang der Grenze zum Irak (in den Bergen, um und zwischen Sirnak und Hakkari befinden sich mehrere Sperrzonen) sowie nordwestlich von Diyarbakir und südöstlich der Ortschaft Cizre (Dreiländereck Türkei - Syrien - Irak) - zu zeitweiligen Sicherheitszonen und militärischen Sperrgebieten erklärt, deren Betreten bis auf Weiteres grundsätzlich verboten ist und die einer strengen Kontrolle unterliegt.
Die Lage in den Unruhegebieten im Süden Kirgisistans ist weiterhin unübersichtlich. Zwar verhinderte eine stärkere Präsenz von Sicherheitskräften seit den Abendstunden des 14. Juni weitere Übergriffe von radikalen Kirgisen auf Angehörige der usbekischen Minderheit, ein erneutes Aufflammen der ethnischen Auseinandersetzungen ist jedoch jederzeit möglich.
Aufgrund der insgesamt äußerst angespannten Lage im gesamten Land schließen Beobachter auch ein Übergreifen der Unruhen auf den bisher ruhigen Norden nicht aus.
Vor diesem Hintergrund hat das Auswärtige Amt seinen Sicherheitshinweis zu Kirgisistan am 14. Juni abends erneut aktualisiert. Das Amt warnt nun vor Reisen in die Bezirke Osch und Dschalal-Abad und rät weiterhin von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in alle anderen Landesteile von Kirgisistan ab. Wörtlich schreibt das Amt:
„Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Kirgisistan wird derzeit abgeraten. Von Reisen in den Süden des Landes wird derzeit dringend abgeraten.
Vor Reisen in die Gebiete (Oblaste) Osch und Dschalalabad wird gewarnt.
Bei Zusammenstößen zwischen Angehörigen der kirgisischen und usbekischen Bevölkerungsgruppen in der Stadt Osch, die am 10. Juni 2010 begonnen haben, sind viele Menschen getötet bzw. verletzt worden. In anderen Landesteilen gab es z.T. erfolgreiche Versuche von Gruppen jugendlicher Kirgisen und Usbeken, Transportmöglichkeiten in ihre Gewalt zu bringen, um ihre jeweilige Volksgruppe in Osch zu verstärken. Der Übergangsregierung ist es bislang nicht gelungen, die Lage dort unter Kontrolle zu bringen.
Im Norden Kirgisistans ist es überwiegend ruhig. Ein Übergreifen der Unruhen aus dem Süden kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die Lage ist derzeit extrem fragil.“
Die schweren ethnischen Auseinandersetzungen zwischen Kirgisen und Usbeken haben sich in den letzten Tagen von Osch auf weitere Bezirke im Süden Kirgisistans ausgeweitet. Trotz Teilmobilmachung der Streitkräfte ist es der Übergangsregierung bisher nicht gelungen, die Unruhen einzudämmen.
Die Lage im Norden des Landes ist derzeit ruhig. Die Gefahr einer Ausweitung der Unruhen ist jedoch in Anbetracht der insgesamt äußerst angespannten Lage nicht auszuschließen.
Vor diesem Hintergrund hat das Auswärtige Amt seinen Sicherheitshinweis erneut aktualisiert und rät nun landesweit von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Kirgisistan ab. Wörtlich schreibt das Amt:
„Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Kirgisistan wird derzeit abgeraten.
Von Reisen in den Süden des Landes wird derzeit dringend abgeraten.
Bei Zusammenstößen zwischen Angehörigen der kirgisischen und usbekischen Bevölkerungsgruppen in der Stadt Osch, die am 10. Juni 2010 begonnen haben, sind bisher ca. 50 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 600 wurden verletzt.
In anderen Landesteilen gab es z.T. erfolgreiche Versuche von Gruppen jugendlicher Kirgisen und Usbeken, Transportmöglichkeiten in ihre Gewalt zu bringen, um ihre jeweilige Volksgruppe in Osch zu verstärken. Der Übergangsregierung ist es bislang nicht gelungen, die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Im Norden Kirgisistans ist es überwiegend ruhig. Ein Übergreifen der Unruhen aus dem Süden kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die Lage ist derzeit extrem fragil.“
Der circa 130 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito im zentralen Andenhochland Ekuadors gelegene Tungurahua-Vulkan hat in den letzten Tagen seine Aktivität erneut verstärkt. Vulkanologen befürchten, dass ein kräftiger Ausbruch möglicherweise unmittelbar bevorsteht. In Reaktion auf diese Entwicklung haben die ekuadorianischen Behörden für die Region rund um den Vulkankegel die Alarmstufe „Rot“ ausgerufen und Bewohner der gefährdeten Gebiete zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert.
In seinem am 5. Juni aktualisierten Sicherheitshinweis informiert das Auswärtige Amt über den bevorstehenden größeren Ausbruch des Tungurahua und schreibt wörtlich:
„Vulkanologen warnen vor einem möglicherweise unmittelbar bevorstehenden größeren Ausbruch des Vulkans Tungurahua. Vor Reisen in das Touristengebiet Baños wird deshalb im Moment abgeraten. Bereits am 28. Mai 2010 kam es zu einem Ausbruch, der zu Evakuierungen, unpassierbaren Straßen sowie kurzzeitig geschlossenen Flughäfen in Guyaquil und Cuenca fuehrte. Die Behörden haben Orte am Fuße des Vulkans evakuiert; für die Stadt Baños wurden Evakuierungsübungen angeordnet.
Auch der Vulkan Reventador zeigt derzeit eine erhöhte Aktivität.
Generell wird auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen von Flughäfen) hingewiesen. Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage informieren.“
In Reaktion auf die zunehmende Normalisierung des öffentlichen Lebens sowie auf die Rücknahme der nächtlichen Ausgangssperre in Bangkok und in den Nordprovinzen hat das Auswärtige Amt am 29. Mai seinen Sicherheitshinweis weiter entschärft. Es rät nun nicht mehr von Reisen nach Bangkok und in die Nordprovinzen ab. Wörtlich schreibt das Amt:
„Nach der Räumung des Versammlungsortes der außerparlamentarischen Opposition ("Rothemden") und den darauf folgenden Brandanschlägen am 19. Mai hat sich die Sicherheitslage in Bangkok und in den Provinzen im Norden/Nordosten normalisiert. Die nächtliche Ausgangssperre wurde landesweit aufgehoben. Bislang gesperrte Straßen sind am 24. Mai für den Verkehr wieder frei gegeben worden. Der öffentliche Nahverkehr hat seinen Dienst wieder aufgenommen. Der Ausnahmezustand für Bangkok und 23 Provinzen im Norden/Nordosten bleibt vorerst bestehen, soll aber schrittweise zurückgefuehrt werden. Es wird zu Vorsicht bei Reisen in die genannten Gebiete und Verfolgung der Medienberichterstattung geraten.“
Nach den heftigen Niederschlägen bleibt die Lage in den von den jüngsten Überschwemmungen besonders betroffenen Uferregionen von Oder und Weichsel angespannt. In der Hauptstadt Warschau gehen die Pegelstände der Weichsel zwar zurück, die Lage gilt jedoch in einigen Vororten als kritisch. Hochwasseralarm gilt weiterhin für die Stadt Posen sowie für die Oder. Gegen Ende der Woche erwarten die Behörden auch in Brandenburg ein deutliches Ansteigen der Pegelstände der Oder.
Costa Rica: Erdbeben im Sueden
Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,1 hat den Süden Costa Ricas erschüttert. Das Epizentrum lag rund 30 Kilometer vor der Küstenstadt Quepos im Pazifik in etwa zehn Kilometern Tiefe. Über Opfer oder größere Schäden ist bislang nichts bekannt. Auch eine Tsunamiwarnung wurde nicht ausgegeben. In einigen Teilen des Landes brach das Telefonnetz zusammen.
Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung
Der Flugbetrieb von British Airways könnte von Pfingstmontag an durch einen Streik des Kabinenpersonals beeinträchtigt werden. Ein Londoner Berufungsgericht erkannte am 20. Mai die geplanten Streiks, die zuvor per Einstweiliger Verfügung untersagt worden waren, als rechtmäßig an.
Das Kabinenpersonal von British Airways wird voraussichtlich in den folgenden Zeiträumen die Arbeit niederlegen :
Montag, 24. bis Freitag, 28. Mai
Sonntag, 30. bis Freitag, 4. Juni
Samstag, 5. bis Mittwoch, 9. Juni
British Airways arbeitet mit Hochdruck an einem Sonderflugplan, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Dieser wird jeweils fünf Tage vor den geplanten Streikaktionen veröffentlicht.
Generell empfehlen wir Passagieren von British Airways, die an den genannten Tagen reisen, sich so frühzeitig wie möglich am Flughafen einzufinden, um eine etwaige Umbuchung auf eine alternative Flugverbindung vornehmen zu lassen.
Nach der aktuellen Fünf-Tages-Prognose des Volcanic Ash Advisory Centers (VAAC) in London wird es am Pfingstwochenende keine Flugeinschränkungen durch die Aschewolke geben.
Am Dienstag, 18. Mai wurden die Grenzwerte für die Beurteilung der Gefahrenzonen der Aschewolke überarbeitet. Zahlreiche Messflüge und Untersuchungen von nationalen Luftfahrtbehörden und verschiedenen Airlines haben nun zu einer breiteren und verlässlicheren Datenbasis für die Bewertung der Situation geführt.
Das VAAC veröffentlicht jeden Tag die neuesten Prognosen zur Ausbreitung der Aschewolke. Dabei werden drei Zonen unterschieden:
- Red Zone: Asche kann in der Luft vorhanden sein, aber Flugverkehr ist uneingeschränkt möglich
- Grey Zone: Asche ist in der Luft vorhanden und Flugverkehr ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich
- Black Zone: der höchste zulässige Grenzwert an Aschekonzentration ist überschritten und Flugverkehr ist nicht möglich
Die Aschewolke hat sich momentan über Europa weitestgehend aufgelöst, die Red Zone liegt über großen Teilen der Arktis. Grey Zone und Black Zone sind momentan nur im Osten Islands ausgewiesen, einzelne kleine Bereiche über Nordsibirien sind als Grey Zone definiert.
Bis Pfingstsamstag bleibt die über dem Nordatlantik herrschende Südwestströmung bestehen, so dass die vom Eyjafjallajoekull ausgestoßene Asche weiterhin nach Norden abtransportiert wird. In der Nacht zum Pfingstsonntag soll der Wind rund um Island von Südwest über West auf Nord beziehungsweise Nordost drehen, sodass ab Pfingstsonntag wieder ein Abtransport der Asche nach Süden beziehungsweise Südwesten erfolgen könnte. Dabei soll aber nach jetzigen Vorhersagemodellen bis einschließlich Pfingstmontag kein Teil der Aschewolke mit Grey Zone oder Black Zone europäische Landmassen erreichen.
Wir gehen davon aus, dass am Pfingstwochenende alle Hin- und Rückflüge wie geplant stattfinden werden.
Die thailändische Regierung hat am 19. Mai abends den permanenten Versammlungsort der außerparlamentarischen Opposition ("Rothemden") in Bangkok (Kreuzung Ratchadamri / Ploenchit Road) geräumt. In der Folge kam es zu Brandanschlägen auf mehrere öffentliche Gebäude in der Hauptstadt und in den Provinzen im Norden und Nordosten. Daraufhin verhängte die thailändische Regierung eine nächtliche Ausgangssperre für Bangkok und 23 Provinzen im Norden und Nordosten des Landes. Diese wurde bis Samstag, 22. Mai verlängert.
In Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage in Bangkok hat das Auswärtige Amt am 20. Mai seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es rät wie bisher dringend von Reisen nach Bangkok ab. Neu ist die Ausdehnung des Hinweises auf den Norden und Nordosten des Landes. Wörtlich heißt es:
"Angesichts der nach wie vor unklaren Sicherheitslage rät das Auswärtige Amt von Reisen nach Bangkok und in den Norden/Nordosten derzeit dringend ab. Es rät allen sich in Bangkok Befindlichen weiterhin, das Gebiet zwischen den Straßen Phaya Thai, Rama I/Phloen Chit, Withaya/Wireless und Rama IV (siehe Karte auf der Website der Deutschen Botschaft Bangkok unter www.bangkok.diplo.de ) sowie Menschenansammlungen und Demonstrationen weitraeumig zu meiden sowie zur Vorsicht im gesamten Stadtgebiet. Halten Sie sich über die Medien über die weitere Entwicklung unterrichtet."
Die Nutzung des Bangkoker Flughafens insbesondere als Transitflughafen fuer Flüge innerhalb Thailands oder ins Ausland ist derzeit nicht beeinträchtigt.
Wenige Stunden vor Beginn der geplanten Streiks des Kabinenpersonals hat die Fluggesellschaft British Airways vor Gericht eine einstweilige Verfügung gegen die Arbeitsniederlegung erwirkt.
Die Gewerkschaft „Unite“ hatte zwischen dem 18. Mai und 9. Juni vier fünftägige Streiks beabsichtigt und wollte damit an insgesamt 20 Tagen die Arbeit niederlegen.
Bereits vorgenommene Umbuchungen bleiben bestehen. British Airways arbeitet daran, zum Wochenende wieder den regulären Flugplan durchzuführen.
Mehrtägige intensive Regenfälle haben in Südpolen im Einzugsgebiet von Weichsel und Oder zu schweren Überschwemmungen geführt. Straßen, Felder, Keller und Garagen in kleineren Städten und Dörfern wurden überflutet. Bei Tarnow, östlich von Krakau, sind dabei zwei Menschen ertrunken.
Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung von Reisen nach Polen.
Die innenpolitische Situation in Bangkok hat sich erneut zugespitzt. Die thailändische Regierung hatte am 13. Mai abends begonnen, das Gebiet um den permanenten Versammlungsort der außerparlamentarischen Opposition ("Rothemden") weiträumig abzuriegeln. Dabei ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und "Rothemden" mit Toten und Verletzten gekommen.
Die Sicherheitskräfte wollen die Demonstranten durch ihr massives Auftreten zum Verlassen ihres Versammlungsortes zwingen. Die Demonstranten lehnen dies bislang ab. Es ist daher mit weiteren gewaltsamen Zusammenstößen zu rechnen. Dabei ist nicht auszuschließen, dass es auch an anderen Orten in der Stadt zu Gewaltakten kommt.
In Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage in Bangkok hat das Auswärtige Amt am 14. Mai seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es rät dringend von Reisen nach Bangkok sowie von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die Provinzen im Norden und Nordosten des Landes ab und schreibt wörtlich:
"Von Reisen nach Bangkok wird derzeit dringend abgeraten. Das Auswärtige Amt rät allen sich in der Stadt Befindlichen dringend, die genannten Orte, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden sowie zur
Vorsicht im gesamten Stadtgebiet. Halten Sie sich über die Medien über die weitere Entwicklung unterrichtet.
Die Nutzung des Bangkoker Flughafens insbesondere als Transitflughafen für Flüge innerhalb Thailands oder ins Ausland ist derzeit nicht beeinträchtigt.
Nachdem die thailändische Regierung bereits am 7. April den Ausnahmezustand fuer die Hauptstadt Bangkok und die umliegenden Provinzen verfügt hatte, wurde dieser am 13. Mai nunmehr auf weitere Provinzen ausgeweitet. Betroffen sind die Regionen im Norden und Nordosten des Landes und damit insbesondere auch die Städte Ayutthaya, Chiang Mai, Chiang Rai, Udon Thani und Khon Kaen. Der Ausnahmezustand räumt den Streitkraeften weitreichende Befugnisse ein. Durch ihn sollen Demonstrationen der Rothemden in der Region verhindert werden. Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die vorgenannten Provinzen wird derzeit dringend abgeraten. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Medienberichterstattung zur weiteren Entwicklung im ganzen Land aufmerksam zu verfolgen.
Die Tourismusregionen im Süden des Landes sind von den Demonstrationen derzeit nicht betroffen."
Am 13. Mai abends ist im Athener Vorort Korydallos ein Bombenanschlag vor einem Hochsicherheitsgefängnis verübt worden. Es entstand Sachschaden, zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Explosion ging eine telefonische Warnung voraus. Die griechischen Behörden vermuten, daß eine linksextreme Terrororganisation für die Tat verantwortlich ist. In den letzten Monaten kam es in der griechischen Hauptstadt Athen mehrmals zu gezielten Anschlägen auf Bankgebäude, Polizisten und Einrichtungen der Polizei.
Aktuell gilt der letztmalig am 12. Mai aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes, in dem es wörtlich heißt:
„In Athen und Thessaloniki ist es in letzter Zeit zu vereinzelten, politisch motivierten Anschlägen gegen staatliche Einrichtungen und Einzelpersonen gekommen, die sich jedoch nicht gegen Touristen oder touristische Einrichtungen gerichtet haben.“
Obwohl sich keiner der in den letzten Jahren in Athen verübten Anschläge gegen Touristen bzw. touristische Einrichtungen gerichtet hat, informieren wir alle unsere Gäste bei Buchung und zusammen mit den Reiseunterlagen über die nicht auszuschließende Gefahr von terroristischen Anschlägen und über den entsprechenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Griechenland-Reisen.
Großbritannien: Streik bei British Airways angekuendigt
Nach Angaben der Gewerkschaft „Unite“ wird ein Teil des Kabinenpersonals von British Airways voraussichtlich in den folgenden Zeiträumen die Arbeit niederlegen:
- Dienstag, 18. bis Samstag, 22. Mai
- Montag, 24. bis Freitag, 28. Mai
- Sonntag, 30. Mai bis Donnerstag, 3. Juni
- Samstag, 5. bis Mittwoch, 9. Juni
British Airways arbeitet mit Hochdruck an einem Sonderflugplan, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. An den Streiktagen sind Passagiere von uns auf British-Airways-Fluegen von und nach Großbritannien gebucht. Sobald uns Informationen über die Streichung und Umbuchung der Flugbuchungen vorliegen, informieren wir die betroffenen Kunden umgehend.Generell empfehlen wir Passagieren von British Airways, die an den genannten Tagen reisen, sich so frühzeitig wie möglich am Flughafen einzufinden, um gegebenenfalls eine Umbuchung auf eine alternative Flugverbindung vornehmen zu lassen.
Es besteht kein Recht auf kostenlose Stornierung der mit British Airways durchgeführten Reisen.
Marokko, Spanien: Aktuelle Flugbehinderungen durch Aschewolke
Stand: 11. Mai 2010
Wegen der Aschewolke sind derzeit der Flughafen Casablanca in Marokko sowie folgende Flughäfen in Spanien geschlossen: Teneriffa Nord und Sued, La Palma, Lanzarote und Gomera auf den Kanarischen Inseln sowie Jerez und Sevilla auf dem spanischen Festland.
Es besteht aktuell kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Marokko- und Spanien-Reisen.
Griechenland: Schwere Ausschreitungen in Athen
Im Stadtzentrum von Athen ist es am 5. Mai am Rande der Großdemonstrationen gegen die Sparmaßnahmen der griechischen Regierung zu schweren Ausschreitungen gekommen. Bei einem Brandanschlag auf eine in der Innenstadt gelegene Filiale der griechischen Marfin-Egnatia-Bank kamen drei Bankangestellte ums Leben. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten ereigneten sich auch rund um das Parlamentsgebäude.
Auch in anderen griechischen Großstaedten gab es Demonstrationen. Abgesehen von lokalen Ausschreitungen in Thessaloniki verliefen diese jedoch weitgehend friedlich.
Nach Angaben der griechischen Gewerkschaften wurde der Aufruf zum Generalstreik weitgehend befolgt. Zuege und Faehren haben bis zum 6. Mai um 0.00 Uhr ihren Betrieb eingestellt, der Luftraum ueber Griechenland wurde wegen des Streiks der Fluglotsen geschlossen.
Reiseleiter und griechische Leistungstraeger sind in Anbetracht der Zunahme von gewalttaetigen Auseinandersetzungen am Rande von Demonstrationen in den letzten Tagen aufgefordert, Protestaktionen insbesondere in den Großstaedten weitraeumig zu meiden.
Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung von Griechenland-Reisen.
Nepal: Maoisten setzen Generalstreik fort
Das öffentliche Leben in Nepal, insbesondere in der Hauptstadt Kathmandu, ist aufgrund eines Generalstreiks der Maoisten weitgehend lahmgelegt. Die Proteste verliefen bisher zwar friedlich, alle öffentlichen Einrichtungen und viele Geschäfte sind jedoch seit dem 2. Mai geschlossen. Der Verkehr in der Hauptstadt kam weitgehend zum Erliegen. Da die politischen Fronten verhärtet sind, ist eine schnelle Einigung und ein Ende des Streiks nicht in Sicht. Am 2. Mai waren Gespräche rund um die Bildung einer breiten Koalitionsregierung unter Einbeziehung der in der Vereinigten Kommunistischen Partei Nepals organisierten ehemaligen maoistischen Rebellen ergebnislos abgebrochen worden. Nachdem sich der amtierende Ministerpräsident Madhav Kumar Nepal nicht zum Rücktritt bereit erklärt hatte, hatten die Maoisten zum unbegrenzten Generalstreik aufgerufen.
In Reaktion auf die momentane Situation hat das Auswaertige Amt am 3. Mai seinen Sicherheitshinweis zu Nepal erneut aktualisiert. Wörtlich schreibt das Amt:
"Im Anschluss an die weitgehend friedlichen Demonstrationen am 1. Mai setzen die Maoisten einen unbefristeten Generalstreik mit Fahrverbot durch. Die Bewegungsfreiheit, insbesondere im Kathmandu-Tal, ist dadurch erheblich eingeschränkt. Läden (auch fuer Trinkwasser) und auch die Notaufnahmen von Krankenhaeusern sind fast dauerhaft geschlossen. Es ist nicht auszuschließen, daß es zu heftigen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten kommen kann.
...... Obwohl sich Anschlaege und Protestaktionen bisher nicht gegen Ausländer und Touristen richteten, sind Reisende in Nepal besonderen Unwägbarkeiten ausgesetzt. Die Lage bleibt weiterhin instabil. Unruhen sind zu keiner Zeit auszuschließen.
Grundsaetzlich muss in Nepal jederzeit mit „Bandhs“ (Zwangsstreiks jedweder Art), auch im Kathmandu-Tal, und Blockaden/Straßensperren sowie Bombenanschlägen gerechnet werden, die kurzfristig ausgerufen bzw. organisiert und manchmal auch gewaltsam durchgesetzt werden. Letzteres gilt auch für sog. Transportstreiks. Nach den bisherigen Erfahrungen können diese Protestaktionen das öffentliche Leben empfindlich stören bzw. lähmen und zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gefahr für Leib und Leben führen. Straßen - auch Hauptverkehrsstraßen - werden häufig tagelang u.a. mit brennenden Reifen blockiert und sind damit unpassierbar, touristische Ziele bzw. Flughäfen können nur mit großen Zeitverzögerungen erreicht werden.“
Irland: Flugverbot aufgehoben
Da die Konzentration der Aschewolke über Irland in den letzten Stunden deutlich abgenommen hat, sind die Lufträume über Dublin, Shannon und Belfast seit 13.00 Uhr Ortszeit (12.00 Uhr UTC) wieder für den Flugverkehr freigegeben. Die Flughäfen planen für den Nachmittag mit weitgehend regulärem Flugverkehr, Verzögerungen resultieren lediglich noch aus Flugstreichungen vom Vormittag.
Ein Flugverbot besteht aktuell nur mehr für ein über dem offenen Atlantik gelegenes Areal zwischen der Nordspitze Schottlands und dem Südosten von Island. Der Flugverkehr am internationalen Flughafen von Keflavik und an allen schottischen Flughäfen funktioniert aktuell ohne Einschränkungen.
USA: Tornado im Bundesstaat Mississippi
Bei einem lokal begrenzten schweren Tornado kamen am 24. April im US-Bundesstaat Mississippi mehrere Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Der Tornado verursachte zudem schwere Sachschäden. Besonders betroffen war die in der Nähe der Grenze zu Louisiana gelegene Stadt Yazoo.
Griechenland: Streiks im Fährverkehr
Nach einer längeren Pause kommt es in Griechenland seit dem 21. April wieder zu Streiks gegen die Sparmaßnahmen der Regierung. Die Ausstände betreffen den Fährverkehr zwischen Piraeus und den griechischen Inseln. Der internationale Fährverkehr ab / bis Griechenland ist davon nicht betroffen.
Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung von Griechenland-Reisen.
Thailand: Erneute Verschärfung der Situation in Bangkok
Angesichts einer in den nächsten Tagen möglichen Niederschlagung der seit Wochen anhaltenden Proteste der oppositionellen „Rothemden“ hat sich die Lage in der thailändischen Hauptstadt Bangkok verschärft. Medienberichten zufolge errichteten Oppositionsanhänger an mehreren Stellen im zentralen Einkaufsviertel der Stadt Barrikaden. Die Chancen auf eine Wiederaufnahme des Ende März abgebrochenen Dialogs zwischen der Regierung und Oppositionellen werden von Beobachtern aktuell als äußerst gering angesehen. Am 10. April kam es bei einem ersten Versuch, die Proteste aufzulösen, zu schweren Auseinandersetzungen im Finanzzentrum der Stadt.
In Reaktion auf die aktuelle Lage hat das Auswaertige Amt am 21. April seinen Sicherheitshinweis überarbeitet. Wörtlich heißt es:
„Die seit Mitte März andauernden Demonstrationen der außerparlamentarischen Opposition („Rothemden“) in Bangkok haben am 10. April erstmals Menschenleben gefordert. ... Bereits am 7. April hatte die thailändische Regierung den Ausnahmezustand fuer die Hauptstadt Bangkok und die umliegenden Provinzen verfügt, der u.a. die Möglichkeit gibt, Versammlungen von mehr als fünf Personen aufzulösen. Derzeit besetzen die Demonstranten das Touristen- und Einkaufsviertel rund um die Kreuzung Ratchadamri / Ploenchit Road. Zahlreiche Hotels und Geschäfte haben dort geschlossen, der Verkehr ist erheblich behindert. Um eine Ausweitung der Proteste auf das angrenzende Bankenviertel (Silom Road, einschl. Patpong und Lumphini Park) zu verhindern, wurde ein massives, teilweise schwer bewaffnetes Aufgebot an Sicherheitskräften entsandt. Auch in diesem Bereich ist mit erheblichen Behinderungen zu rechnen.
Weitere gewaltsame Auseinandersetzungen an diesen und möglichen neuen Demonstrationsorten sind nicht auszuschließen. Es wird daher dringend empfohlen, die genannten Orte sowie Menschenansammlungen und Demonstrationen im Allgemeinen weiträumig zu meiden und sich über die Medien über die weitere Entwicklung unterrichtet zu halten. Reisen und insbesondere Flüge nach und von Bangkok sind grundsaetzlich weiterhin möglich. Wegen der angespannten Lage kann es jedoch zu weitergehenden Einschränkungen der Bewegungsfreiheit in Bangkok kommen, von denen auch Touristen und Geschäftsreisende betroffen sein könnten. So schließt die thailändische Regierung weitere Eskalationsstufen und die drastische Verschärfung eigener Sicherheitsmaßnahmen für den Großraum Bangkok nicht mehr aus. Im Norden des Landes kam es bisher nur zu vereinzelten Protesten, die friedlich verliefen. Phuket und die Tourismusregionen im Sueden Thailands sind von den Demonstrationen derzeit nicht betroffen.“
Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung von Thailand-Reisen.
Deutschland: Öffnung des Luftraums; Abreisen ab Donnerstag, dem 22. April
Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjalla hat den Flugverkehr in Deutschland und Mitteleuropa in den letzten Tagen schwer beeinträchtigt. Seit dem heutigen 21. April, 11 Uhr ist der deutsche Luftraums durch die Flugsicherung (DFS) wieder für einen normalen Flugbetrieb freigegeben. Dadurch ist es den Fluggesellschaften möglich, das bisher eingeschränkte Flugangebot bereits heute zu erweitern. Es ist davon auszugehen, dass nach und nach der vollständige Flugbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Die Wetterprognosen für die nächsten Tage sind positiv.
Wir bitten alle Passagiere sich auch über die Medien über die Durchführung ihrer gebuchten Flüge zu informieren. Wegen des hohen Risikos von Verspätungen empfehlen wir bis Weiteres auf innerdeutsche Zubringerflüge zu verzichten und in Rücksprache mit uns stattdessen mit der Bahn zum Ausgangspunkt des Langstreckenfluges zu fahren. Bei Flügen nach Wien gilt diese Empfehlung bis einschließlich 22. April. In diesem Fall müssen die Kunden uns unbedingt informieren, damit der Anschlussflug vor Abflug von uns storniert werden kann, da ansonsten der Weiterflug automatisch gestrichen wird.
Sollten einzelne reservierte Flüge nicht stattfinden können, sehen wir uns nach wie vor leider gezwungen Reiseverträge in solchen Faellen wegen Unmöglichkeit der Leistungserbringung auf Grund von Höherer Gewalt zu kündigen. Der Reisepreis wird erstattet. Zudem haben diese Kunden natürlich die Möglichkeit auf andere Reisen umzubuchen.
Von Flugstreichungen betroffene Passagiere sollten sich bei Rückfragen mit uns tel. unter der Telefonnummer +49 (0)201 959705 Verbindung setzen.
Passagiere im Ausland, deren Rückflug annulliert wurde, wenden sich bitte an Ihre Fluggesellschaft lokal vor Ort. Sollten Sie da nicht erfolgreich sein, bitte eine
mail an uns schicken. Versprechen können wir nichts, probieren aber alles Mögliche...
Viel Glück